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Rechnungen schreiben, Buchungen bearbeiten oder Betriebskosten abrechnen: Die regelmäßige Erledigung dieser administrativen Aufgaben sollte stets strukturiert und in der passenden Umgebung durchgeführt werden. Hierzu zählt vor allem ein eigenes Büro, welches nach verschiedenen ergonomischen Prinzipen eingerichtet ist. Allzu oft werden solche Tätigkeiten nämlich eher „zwischen Tür und Angel“ erledigt, was auf Dauer auch der Gesundheit schaden kann. Auch nicht bürogerechte Möbel tragen langfristig zur Schädigung des Körpers (und insbesondere der Wirbelsäule beziehungsweise Skelettmuskulatur) bei.

Ergonomie im Betrieb: So gestalten Sie Ihren Büro-Arbeitsplatz im Hotel gesund und bleiben fit
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Grundprinzipen der Ergonomie umsetzen bedeutet sehr viel für die eigene Gesundheit zu tun

Der Rücken schmerzt und die Augen brennen. Sicherlich kennen Sie die Situation nach mehreren Stunden vor dem PC auch. Ursache hierfür sind in der Regel die Folgen falschen Sitzens oder ein zu langes Starren auf den Monitor. Gerade solche Symptome sollten von Beginn an ernst genommen werden. Und dies unabhängig davon, ob Sie in einem Großraumbüro oder in einer kleinen Arbeitsstube tätig sind. Generell beschäftigt sich die Ergonomie mit der menschlichen Arbeit und die Anpassung von Arbeitsmitteln, dem Arbeitsplatz oder der Arbeitsumgebung an den Menschen (Fähigkeiten und Eigenschaften). Ergonomie analysiert aber nicht nur, sondern stellt auch klare Regeln auf, durch die die Gesundheit der Arbeitsperson geschützt wird. Ein gutes Beispiel hierfür ist sicherlich das Sitzen am PC-Arbeitsplatz. Dieser kann, wenn er falsch eingerichtet ist, gerade auf den Rücken sehr große Auswirkungen haben. Untersuchungen haben in Deutschland zum Beispiel ergeben, dass Rückenschmerzen einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 49 Milliarden Euro produzieren. Um dies zu umgehen, ist die Einrichtung von ergonomischen Arbeitsplätzen nicht sehr sinnvoll, sondern absolut notwendig.

Arbeitsmöbel, Arbeitshöhe und andere Arbeitsmittel im Büro ergonomisch einsetzen

Die Ergonomie hat viele verschiedene Einsatzgebiete. In unserem heutigen Blogartikel gehen wir ganz spezifisch auf den Büroarbeitsplatz ein. Dort stattfindende Tätigkeiten werden in der Regel sitzend ausgeübt, was ohne die Anpassung der Arbeitsmittel an den Menschen sehr schnell erhebliche negative Auswirkungen haben kann.

Schreibtisch und Stuhl: Diesen beiden Möbeln kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. So sollte die zur Verfügung stehende Arbeitsfläche eine Größe von mindestens 1,28 Quadratmeter aufweisen. Auch die Arbeitshöhe spielt in diesem Zusammenhang eine sehr wichtige Rolle. Generell gilt dabei, dass Ihre Unterarme locker auf der Tischplatte aufliegen sollten. Dauerhaftes Sitzen ist aber generell keine gute Angelegenheit. Vielmehr lohnt es sich, einen Tisch zu kaufen, der sich in der Höhe verstellen lässt, sodass Sie sowohl im Stehen als auch im Sitzen arbeiten können. Bei der Auswahl des Stuhls kommt es darauf an, dass dieser ebenfalls für die Büroarbeit geeignet ist. Normale Sitzmöbel haben hingegen am Arbeitsplatz nichts verloren. Sie schädigen auf Dauer mehr, als sie Nutzen bringen. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, dass auf dem Schreibtisch nur die Dinge liegen, die Sie auch wirklich benötigen. Ein unaufgeräumter Tisch lenkt vom Wesentlichen ab und verhindert dadurch die konzentrierte Arbeit.

Abstand zum Monitor: In der Praxis kann ein zu geringer Abstand zum Monitor zu erheblichen Problemen führen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das sogenannte Office Eye Syndrom, welches sich durch zu trockene und tränende Augen bemerkbar macht. Als Faustregel gilt hierbei ein Mindestabstand von 50 Zentimetern. Der genaue Abstand ist allerdings von der Größe des Monitors abhängig. Den richtigen Winkel zum Monitor können Sie ebenfalls sehr einfach bestimmen. Die erste sichtbare Zeile in einem Dokument (zum Beispiel Word) sollte stets auf Augenhöhe liegen.

Ergonomische Maus und Auflagen: Eine weitere bekannte Auswirkung fehlender Ergonomie im Büro ist der sogenannte Mausarm, welcher durch die einseitige Belastung und ein falsches Sitzverhalten entsteht. Das sogenannte RSI (Repetitive Strain Injury Syndrom) stellt eine extreme Belastung dar. Folgen können Kopfschmerzen und sogar Bewegungsunfähigkeit sein. Neben Schmerzen verspüren die Betroffenen auch Taubheitsgefühle oder starkes Kribbeln in den Fingern. Mittlerweile gibt es ergonomische Mäuse und spezielle Auflagen, die die einseitige Belastung reduzieren.

Bewegung ist wichtig: Neben der Installation von ergonomischen Arbeitsmitteln und –möbeln sollten Sie bei langer Büroarbeit zwischendurch auch für Bewegung sorgen, die explizit die beanspruchten Körperregionen entlastet. Hierzu zählen vor allem verschiedene Dehn- und Streckübungen.

Äußere Faktoren berücksichtigen: Neben Möbeln und technischen Geräten trägt auch die passende Arbeitsumgebung viel zum konzentrierten und gesunden Arbeiten bei. Hierzu zählen unter anderem strukturierte Ablagen. Zudem spielen die Lichtverhältnisse eine sehr wichtige Rolle. Als Faustregel gilt hier, dass Arbeitsplätze stets in einem rechten Winkel zum Fenster installiert werden sollten. Die künstliche Beleuchtung am direkten Arbeitsplatz erfolgt mit einer Mindestbeleuchtungsstärke von 500 Lux. Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Büro vor Zugluft geschützt ist. Diese kann nämlich sehr schnell zu Verspannungen führen. Experten empfehlen zudem eine Lufttemperatur von mindestens 20 Grad Celsius. Als Höchstwert werden 26 Grad Celsius angegeben. Zudem darf die Luft nicht zu trocken oder zu feucht sein. Der maximale Grenzwert liegt hier bei 50 Prozent Luftfeuchtigkeit. Zu trockene Räume können mit speziellen Luftbefeuchtern ausgestattet werden. Auch Pflanzen tragen zu einem angenehmen Raumklima bei.

Zu guter Letzt

Gesunde Mitarbeiter sind für ein Unternehmen Goldwert. Mit der passenden ergonomischen Büroeinrichtung können Sie in diesem Bereich sehr viel tun. Darauf haben wir im Artikel explizit hingewiesen. Die Installation von ergonomischen Arbeitsplätzen erfordert aber einiges Hintergrundwissen und ist zunächst mit Kosten verbunden. Allerdings zahlt sich dies schon nach kurzer Zeit aus. Schließlich zählen Krankheiten wie Rückenschmerzen oder RSI mittlerweile zu den Volkskrankheiten, deren Auswirkungen Sie zum Beispiel durch vermehrte Fehltage Ihrer Mitarbeiter direkt im Betrieb spüren. An dieser Stelle interessiert uns natürlich Ihre Meinung zum Thema. Haben Sie sich bereits mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt? Wie sind Ihre Erfahrungen im Bereich Ergonomie. Schreiben Sie uns! Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Hier schreibt

Bea Pircher
Bea Pircher beschäftigt sich mit kreativen Ideen zur Gewinnung neuer Gäste, zur Stammgästebindung, aber auch zur Büroorganisation und schreibt regelmäßig darüber im trend media Magazin.
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