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Regionale, frische und selbst hergestellte Produkte liegen im Trend. Dies gilt selbstverständlich auch für das Obst und Gemüse beziehungsweise die Kräuter und Blumen, die in Ihrem Bauerngarten wachsen und gedeihen. In Südtirol hat dieser eine besonders lange Tradition. Er spiegelt unter anderem die Naturverbundenheit der Menschen vor Ort wieder und bietet viele Monate über die Möglichkeit, frische Bioprodukte zu ernten. Als Gastgeber können Sie mit einem solchen Bauerngarten bei Ihren Gästen besonders punkten und ihn deshalb auch als Marketinginstrument nutzen.

Bio trifft Tradition - Mit dem eigenen Bauerngarten beim Gast punkten
© Fotolia 7004338

Der Bauerngarten in Südtirol hat Tradition

Südtirol ist nicht nur für seine wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaften, sondern auch für seine zahlreichen Kulturgüter bekannt. Hierzu zählt ebenfalls der Bauerngarten, der früher vor allem zur Selbstversorgung der Bauernfamilie diente. Gepflegt wurde er meistens von der Bäuerin. Was dort genau angebaut wird, ist in der Regel von der jeweiligen Region abhängig. Oftmals wird er Garten in vier verschiedene Bereiche eingeteilt, sodass eine bestimmte Fruchtfolge garantiert ist. Ein klassischer Holzzaun (zum Beispiel geflochtener Speltenzaun) umrandet das Areal. Touristen, die Südtirol per Fahrrad oder zu Fuß erkunden, kommen in der Regel an zahlreichen Bauerngärten vorbei. Dabei bemerken sie, dass jeder Garten höchst individuell und mit einem ganz besonderen Charme ausgestattet ist. Die Kombination aus Tradition und dem gesteigerten Interesse an regionalen beziehungsweise saisonalen Produkten sorgt bei Inhabern und Gästen gleichermaßen für Begeisterung. So ist es durchaus möglich, dass Touristen einen solchen Bauerngarten besichtigen und viel Wissenswertes über die Geschichte des Gartens, deren Früchte und die Heilkräfte von Kräutern erfahren.

Produkte aus dem Bauerngarten – Die Vielfalt ist groß

Jeder Bauerngarten ist anders und spiegelt damit auch die Individualität des Besitzers wieder. Nutzen Sie die besonderen Merkmale, um Ihren Garten zu einem Highlight für Ihre Gäste zu machen. Folgende Ideen können Ihnen dabei helfen:

Führungen durch den eigenen Bauerngarten organisieren

Lassen Sie andere an Ihrem Bauerngarten teilhaben. Dies gelingt Ihnen am besten, wenn Sie selbst durch den Garten führen. Schließlich wissen Sie ganz genau, wo welche Pflanze wächst, wie sie schmeckt oder was man aus ihr alles herstellen kann. Auch Geschichtliches sollte während der Führung nicht fehlen. Oftmals sind die Gärten bereits seit mehreren Jahrzehnten in Familienbesitz, sodass die eine oder andere Geschichte garantiert für Aufmerksamkeit bei Ihren Besuchern sorgt.

Obst und Gemüse aus dem eigenen Bauerngarten

Im Mittelpunkt jedes Bauerngartens steht sicherlich der Anbau von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Noch heute wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass dort vor allem Regionales angepflanzt wird. Daher finden Besucher dort auch alte Obst- und Gemüsesorten, die kaum ein Supermarkt gelistet hat. Südtiroler Klassiker wie die Marille dürfen in einem Bauerngarten ebenso wenig fehlen, wie verschiedene Apfelsorten, für die die Region bekannt ist. Gerade die süßen Früchte können Sie hervorragend weiterverarbeiten und diese zum Beispiel in Form von selbst gemachten Marmeladen und Säften zum Frühstück servieren. Sofern Sie einen eigenen kleinen Shop haben, werden Sie diese Produkte sicherlich auch verkaufen.

Werden Sie zum Kräuter- und Gewürzexperten!

Neben dem Anbau von Obst und Gemüse können Sie auch diverse Kräuter und Gewürze in Ihrem Bauerngarten züchten. Die Auswahl an verschiedenen Kräutern ist dabei nahezu unbegrenzt. Ob Schnittlauch, Thymian, Rosmarin oder Petersilie: Kräuter schmecken nicht nur gut, sondern besitzen auch vielfach eine heilende Wirkung. Das Wissen um diese Heilkraft wird seit Generationen weitergeben. Nutzen Sie als Bauerngartenbesitzer daher die Gelegenheit, Ihren Gästen diese Kenntnisse zu vermitteln. Gewürze und Kräuter dürfen selbstverständlich auch nicht auf dem Frühstücks- oder Abendbrots-Tisch fehlen. Schließlich gibt es nichts Leckeres, als ein frisches Butterbrot mit wohlschmeckenden Kräutern aus dem heimischen Garten. Darüber hinaus können Sie die getrockneten Kräuter und Gewürze in Ihrem Shop verkaufen.

Blumen und Sträucher sorgen für harmonisches Gesamtbild

Natürlich dürfen in einem Bauerngarten Blumen und Sträucher nicht fehlen. Sie verwandeln zwischen März und Oktober den Garten in ein wahres Blütenmeer. Zudem duften sie wunderbar, was Ihre Besucher sicherlich schon von aus der Ferne bemerken. Auch hier lohnt es sich, den Gästen des Bauergartens Wissenswertes über die Pflanzen zu vermitteln.

Der eigene Bauerngarten als Marketinginstrument

Der eigene Bauerngarten versorgt nicht nur Sie und Ihre Gäste mit saisonalem Obst und Gemüse beziehungsweise mit zahlreichen Kräutern. Vielmehr ist er ein perfektes Marketinginstrument, welches zusätzlich Gäste anlocken kann. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie für Ihren Bauerngarten richtig werben. Besonders gut ist hierfür natürlich die eigene Webseite geeignet. Setzen Sie den Garten mit den passenden Fotos perfekt in Szene. Erklären Sie zudem, welche Besonderheiten Ihr Bauerngarten aufweist. Erstellen Sie zudem Angebote, die sich auf Ihren Bauerngarten beziehen.

Zu guter Letzt

Obst, Gemüse, Kräuter oder Gewürze aus dem eigenen Bauerngarten erfreuen sich steigender Beliebtheit. Darüber hinaus ist der Garten auch ein interessantes Marketinginstrument, welches zusätzlich Gäste anlocken kann. Beides haben wir in diesem Beitrag thematisiert. An dieser Stelle interessiert und natürlich Ihre Meinung. Betreiben Sie einen solchen Bauerngarten und wenn ja, wie sind Ihre Erfahrungen damit? Wie kommt dieser bei Ihren Gästen an? Haben Sie weitere Tipps und Hinweise zum Thema? Schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

Hier schreibt

Martin Bacher
Martin Bacher organisiert und optimiert die laufende Weiterentwicklung, rückt die Hotels und Bauernhöfe fototechnisch ins rechte Licht und schreibt regelmäßig darüber im trend media Magazin.
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